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ZORN REICH WYPCHOL DÖRING

Rechtsanwälte in Sozietät


Brauch ich ein Testament?

Diese Frage wird oft gestellt. Die Antwort darauf lautet: Ein Testament ist immer notwendig, wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Nachlass nach der gesetzlichen Erbfolge, d.h. unter Ihren Verwandten und Ihrem Ehepartner in der vom Gesetz vorgeschriebenen Form verteilt wird.

Warum?

Oftmals ist die gesetzliche Erbfolge in einem konkreten Fall dem Erblasser gar nicht bewusst.

Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass Ihr Ehepartner gesetzlich nicht mehr als drei Viertel des Nachlasses erben kann, wenn Sie keine Kinder haben, dafür aber noch ein Neffe von Ihnen lebt? Der Neffe würde in so einem Fall ein Viertel des Nachlasses erben.

Um solche Überraschungen auszuschließen, sollten Sie darüber informiert sein, wer Sie gesetzlich beerben würde. Sind die gesetzlichen Erben auch tatsächlich Ihre Wunscherben?

Stiefkind?

Oder gibt es jemanden, z.B. ein Stiefkind, dem Sie auch einen Erbteil zukommen lassen möchten, oder jemanden, den Sie enterben wollen, oder möchten Sie, dass Ihr Ehepartner allein erbt? Dann ist es notwendig, ein Testament zu errichten. Auch wenn Sie einzelne Vermögensgegenstände bestimmten Personen zuweisen möchten, ist die Errichtung eines Testamentes erforderlich, mit dem dann die so genannte Teilungsanordnung möglich ist. Ebenfalls wenn eine Testamentsvollstreckung gewünscht ist.

Die wenigen genannten Gründe lassen es bereits deutlich erkennen, dass es sehr viele Fallkonstellationen gibt, in denen es empfehlenswert ist, von der gesetzlichen Erbfolge abzuweichen und ein dem tatsächlichen Willen entsprechendes Testament zu errichten.

Wir empfehlen: Vor der Errichtung des Testamentes eine individuelle juristische Beratung in Anspruch nehmen. Die Regelungen verstehen lernen und seine eigene Regelung des Nachlasses finden, die auf Ihre persönlichen Lebensumstände abgestimmt ist.

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